Pongos Weihnachtsgedanken

Liebe Leute, Weihnachten steht vor der Tür.

 

Eigentlich mag ich die Weihnachtszeit sehr !  Doch dieses Jahr kann ich die Wohnung schmücken soviel ich will, es will sich bei mir keine fröhliche und besinnliche Weihnachtsstimmung einfinden. 

Ich habe es mir angewöhnt, immer am Ende eines Jahres Bilanz zu machen. Nein, keine finanzielle Bilanz, die interessiert mich nicht.

Was ich zum Leben brauche habe ich und mehr begehre ich nicht. Liebe, Zufriedenheit und ein " inneres , wärmendes glücklich sein "

kann man sich nicht kaufen. Wenn ich zudem sehe, wie viele Menschen in Armut leben müssen, so fühle ich mich " als Königin ".......!

In meiner " kindlichen Naivität " setze ich mich auf eine Wolke und ich schaue zuerst in mein Herz hinein; hast du deine Ziele erreicht ?

Hast du dir genug Zeit genommen für deine Familie und die Freunde ? Verfolgst du dein Ziel hartnäckig genug, um mit deiner Kunst

" Gutes zu tun " ?  Ich bin recht zufrieden mit mir und ich werde mir für nächstes Jahr noch ein bisschen mehr Mühe geben.....

Dann schaue ich von meiner Wolke auf die " Welt " hinunter.......obwohl die Städte und viele Häuser im " Lichterglanz leuchten und glitzern ", so lässt sich das Elend, die Gewalt, die Herzlosigkeit, die Gleichgültigkeit, die Ueberheblichkeit und die Gier nach noch mehr, nicht kaschieren !  Kann es sein, dass sich die Menschheit in einer Sackgasse befindet ? Dann schaue ich von meiner Wolke in den Himmel hinein und ich frage mich, lieber Gott, wo bist du ?  Wo sind deine " Engel " die uns Menschen begleiten sollen ?  Ist alles nur " ein grosser Bluff " ? Hat jetzt der " Herr der Finsterniss und des Hasses " das Sagen ? Oder ist es ganz einfach und realistisch " das Geld "

das seit Beginn der Menschheit die Welt regiert ? .......Dann schaue ich wieder in den Himmel und ich sehe wie die Sterne funkeln, eine Sternschnuppe fliegt vorbei und ein Stern glitzert besonders hell und schön......und plötzlich weiss ich wieder, dass ich auf dem richtigen Weg bin und ein schönes Weihnachtsgedicht kommt mir in den Sinn:                     "   Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,

                                  wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,

                                  wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,

                                  wenn der Laute mal bei dem Stummen verweilt,

                                  und begreift, was der Stumme ihm sagen will,

                                  wenn der Leise laut wird und der Laute still,

                                  wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,

                                  das scheinbar Unwichtige wichtig und gross,

                                  wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht,

                                  Geborgenheit, helles Leben verspricht,

                                  und du zögerst nicht, sondern du gehst,

                                  so wie du bist, drauf zu, dann ja dann

                                  fängt Weihnachten an.

                                  von Rolf Krenzer

 

                               

 

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