Neo - Primitive Kunst /Acryl figurativ: Samba Pa Ti

Hallo Leute, heute möchte ich euch das Bild mit dem Titel:  Samba pa ti  vorstellen.

Von meinen bisherigen Malereien, das sind ca. 180 Bilder, bezeichne ich dieses Bild als eines meiner " Meisterwerke ".

Warum ?  Es charakterisiert meine Malerei mit meiner typischen Handschrift und dies im Stil des  " Neo Primitiven Expressionismus ". So male ich am liebsten. Habe ich in der " Brütephase " meine Inspirationen, meine Erlebnisse und meine Gedanken, sowie meine Bilder Vorlagen gesammelt und vor meinem geistigen Auge geordnet, so schalte ich in der " Malphase "  den Kopf aus und " ich lasse es malen...." 

Das ist genau das was ich meine wenn ich sage:  gute Kunst ob in der Musik, in der Literatur, im Theater, der Schauspielerei, beim Fotografieren oder eben im Kunsthandwerk und der Malerei, ensteht nur wenn man den " Blues "

in sich hat......!      Versteht ihr was ich meine ?  

Wie kam dieses Bild zu seinem Titel ?  Samba pa ti  ist eine Instrumental Melodie von Carlos Santana. Es zählt zu meinen Favoriten. Wie er seine Gitarre spielt......einfach fantastisch, das bringt mich zum träumen.....so wandelte ich diese Melodie in meiner Fantasie in eine Liebesgeschichte um.

Die Landschaft zu kreieren war ganz einfach: ein bisschen Südamerika, ein bisschen Gauguin, ein bisschen Rousseau

.......fertig !  Die Technik ist arbeitsintensiv: Spachtelmasse, verdickte Acrylfarbe Pinselstrich um Pinselstrich auftragen

und das Ganze mit Lasurtechnik zum leuchten bringen. Ich arbeitete drei Monate an diesem Bild. Die Liebesgeschichte ist uralt und sie wird solange es die Menschheit gibt immer wieder auf's Neue gelebt: Die Eva verführt den Adam mit süssen Früchten......

An meiner letzten Ausstellung in der Schweiz präsentierte ich dieses Bild. Es wurde viel fotografiert und es wurde viel kommentiert. Sogar die Presse erwähnte es und bezeichnete es als  Gauguin Kopie. Nein, das ärgerte mich nicht, im Gegenteil, es amüsierte mich und es machte mich direkt ein bisschen Stolz, dass man mich " Nobody "

mit Gauguin verglich. Mir wird diese Ausstellung immer in Erinnerung bleiben. Warum ?  Wegen einem aussergewöhnlichen wenn nicht sogar mysteriösen Besucher !

Der Hauptsturm von Besucher an dieser Ausstellung war vorbei, ich deponierte an meinem Platz meine Visitenkarten und meinen " handgefertigten, nostalgischen

Bilderkatalog " und ich verschwand in der Café Bar. Plötzlich kam eine Malerkollegin aufgeregt zu mir und sagte, ich solle schnell zu meinen Bilder kommen es wäre da ein Besucher, der würde schon die längste zeit meinen Katalog betrachten und er müsse dringend die Künstlerin sprechen.  aha .....!

Als ich ihn sah hatte es mich fast " platt auf den Rücken gehauen " und das ist selten bei mir !  Ich sah einen Mann, schlanke Gestalt, ein hageres Gesicht mit zerzausten roten Haaren und einem roten Bart. Er hatte eine grosse Ledertasche umgehängt. Es hätte ein Bruder von Vincent van Gogh sein können, bloss etwas grösser als Vincent war.  Er kam auf mich zu, er duzte mich und er wollte wissen ob ich die Bilder alle selber gemalt hätte. Klar, wer sonst ?  Fast zwei Stunden hat er Bild für Bild mit mir durchgearbeitet. Er lobte, kritisierte, gab Ratschläge, gab Anweisungen in einem Ton, wo ich nicht wagte auch nur Piep zu sagen. Ich hatte " Herzrasen " und die Knie zitterten mir.....zudem sprach er deutsch und französisch durcheinander. Zum Schluss gab er mir klare Anweisungen welche Preispolitik ich zu betreiben hätte und das ich diese Bilder hüten soll wie meinen Augapfel......ich begleitete ihn bis zum Ausgang. Dort drehte er sich noch einmal um und sagte, du machst alles genau so wie ich es dir gesagt habe......! und weg war er !  Ich hatte keinen Namen von ihm, er stellte sich mir nicht vor. Aber ich konnte eine Woche lang kaum schlafen. Leute, ich schwöre euch " beim Teutones ",  ich werde es genau so machen.......gibt es eigentlich Geister ? !

 

Die Beschreibung und die Preisangabe zu diesem Bild findet ihr in      Shop/Neo-PrimitiveKunst/Seite2

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