Naive Kunst / Pastell figurativ: Das grosse Fressen

Zu diesem Bild haben mich unsere Hunde inspiriert. Jeder hatte seinen Futternapf und jeder hatte seine Essgewohnheit. Der Eine hatte in Windeseile alles herunter geschlungen. Ich musste ihn in Schach halten, damit er nicht über die anderen Näpfe herfiel. Der Zweite fras im Schneckentempo. Er hatte die Angewohnheit, vom Napf eine Schnauze voll zu nehmen um sie auf dem Boden zu deponieren. Dann leckte er Fleischstückchen um Fleischstückchen ab um sie dann zu fressen. Vor Allem wenn ich wenig Zeit hatte, nervte es mich gar nicht und putzen ist ja auch ein Hobby von mir......! ! !  Der Dritte, fras nur während der Nacht. Er wurde von der Familie wo er bis ca. einjährig war auf's gemeinste gequält. Er hatte nur einen kleinen Zwinger im Garten, ohne Hütte, ohne Schatten im Sommer und im Winter, mit Schnee musste er frieren. Wasser und Futter hatte er zeitweise nicht. Es gab Abfälle aus dem Restaurant das diese Leute betrieben. Er musste es heiss und oft scharf gewürzt fressen. Für das Kleinkind war er ein lebendiges Spielzeug, dem man allerlei Sachen in die Ohren oder Nasenlöcher stecken konnte. Hier verzichte ich auf einen Kommentar, er könnte ausarten.....!  Zum Glück gibt es Menschen mit "  Zivilgourage " die handeln und nicht zur Seite schauen und denken es geht mich nichts an. Diese Menschen sind 

für mich die " wahren Helden " in dieser Welt. Leider ist diese " Sorte " am Aussterben !  Der zuständige Tierschutz wurde informiert, der Hund kam in ein Tierheim und die Familie bekam eine Geldstrafe. Wenigstens das !  Es brauchte die tägliche Zuwendung einer geduldigen Tierpflegerin, damit dieser Hund überhaupt vermittelbar wurde, für neue Leute. Dies dauerte über ein halbes Jahr. Dann kam er zu uns, weil wir Hunde  - Erfahrung hatten und uns zu " Hundeflüsterer " ausbildeten. Bis dieser Hund zu uns Vertrauen fassen konnte, dauerte fast zwei Jahre. Geblieben war ihm eben die Angewohnheit in der Nacht zu fressen. Da fühlte er sich scheinbar sicherer.

Also beförderte ich die drei Anderen in ihre " Floh - Kisten ", damit dieser arme Kerl in Ruhe fressen konnte.

Der vierte Hund, unser Galgo, über den ich schon geschrieben habe, frass im Liegen. Für ihn musste alles bequem sein. Deshalb hatte er ja sein weiches Sofa, seinen Orientteppich im Garten.....und wenn wir vergesslich waren und die Schlafzimmertür nicht schlossen......auf unserem Ehebett.  Kaum waren wir ausser Haus, ging es ab in die Küche zur Kontrolle. Es könnte sich ja noch etwas leckeres auf dem Tisch befinden. Hat es einmal geklappt eine Packung teuren Trockenschinken zu stehlen, so könnte es ja ein zweites mal.......dann kam die Kontrolle bezüglich Schlafzimmertür. Hat es schon mehrmals funktioniert, könnte es ja dieses mal......Was er nicht wusste, das wir ihn vom Gartentor aus durch die verschiedenen Fenster beobachten konnten. Er sah uns erst wenn wir uns auf dem Gartenweg zur Haustür befanden. Schnell verliess er unser Ehebett und er legte sich auf sein Sofa. Was er auch nicht wusste, das ich auf unserer Bettdecke eine Einbuchtung von ihm sah, die noch schön warm war von ihm.......

Wir konnten diesem " Hunde - Kasper " nicht böse sein. Waren wir von unserer Arbeit gestresst und müde, so brachte er uns zum Lachen. Nach dem Herumspielen mit der ganzen " Hunde - Rassel - Bande " und einem zünftigen " Hunde - Marsch " war für meinen Mann und mich die Welt wieder in Ordnung und für unsere Hunde sowieso. Dies gab uns der " Galgo - Hunde - Kasper " auf seine Art zu verstehen. Er bearbeitete sein Sofa mit dem Bettlaken und seinem Kissen so lange, bis es für ihn genug bequem war. Steckte er dann im Liegen seinen Kopf hinter das Kissen, sah er ja nichts mehr. Somit sahen wir ihn ja auch nicht mehr und für ihn hiess das:

Feierabend, ich will jetzt meine Ruhe haben !   Ich sage euch ja, liebe Leute, für mich sind Tiere eine Bereicherung in meinem Leben. Seit meiner Kindheit waren es

" meine besten Freunde ", sie lehrten mich die Natur mit anderen Augen zu sehen, sie lehrten mich das Leben im Jetzt und Heute zu leben und durch sie lernte ich schon früh, was es heisst für etwas Verantwortung zu übernehmen. Ich werde meinen Eltern ewig dankbar sein, dass sie mir die verschiedenen Haustiere, wie Vogel,Hamster,

Meerschwein, Katze, Hund......erlaubten und mich zu einem Verantwortungsvollen Menschen erzogen. So verfolge ich denn hartnäckig mein Ziel, mit meiner gesamten Kunst  " etwas zu erreichen ". Ich hoffe inbrünstig das es mir gelingt, damit ich möglichst vielen Menschen ihr Herz, ihre Augen und ihren Geist öffnen kann, für die Vielfalt und die Schönheit in unserer Natur und der dazugehörigen Tierwelt. Ueberall auf der Welt finden wir Menschen die durch ihre Gesinnung und ihren Beruf der Tierwelt und unserer Natur mit sinnvollen Projekten helfen. Sie arbeiten oft mehr als was sie müssten und es ist oft ein Kampf, weil sie " gegen den Strom " schwimmen ! Diesen

" Helden " schliesse ich mich mit meiner Kunst an, denn es heisst auch:   "  nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.....! ! ! "

 

Die Beschreibung und die Preisangabe zu diesem Bild findet ihr in     ShopNaiveKunst/Bilder

 

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