Naive Kunst / Bild /Pastell figurativ:  Hundsträume

                                 Was träumt wohl

 unsere Hündin 

          Chili ?

               Hier ist die Hundegeschichte Teil 2

          Liebe Leute, es geht nochmal um Galgos.

                                    Warum ?

            Ganz einfach aus dem Grund, weil die

                         meisten von ihnen ein: 

                  "  verschissenes Leben haben  "

 

   Unsere Galgo Hündin

            "  Nuri  "


Seit vielen Jahren züchtet man in Spanien, hauptsächlich für die Kaninchenjagd, Galgos. Sie sind schnell und sie sind " Sicht - Jäger ". Ebenfalls haben sie eine ausgezeichnete Nase. Aber was das Wesentliche ist, sie können beim Rennen " Hacken schlagen " wie das Kaninchen. Zudem werden sie trainiert, das sie das Kaninchen nicht mit einem Nackenbiss töten oder zerbeissen, sondern nur fangen und es dem Jäger bringen. Dies erfordert viel Geschick von einem Hund.

Wie das bei allen Geschöpfen ist, der Eine lernt etwas schnell und der Andere begreift es nie. Auf die Galgos die " es " nicht begreifen, oder die zu wenig schnell sind, oder die ganz einfach " Zu viel " in einem Hunde - Wurf sind, wartet meistens ein furchtbares Schicksal:

Trotz Tierschutzorganisationen und Verbote die vorhanden wären, ist es in vielen Gegenden und Bauernhöfen  "  Tradition  " ! ! ! solche Galgos am Baum aufzuhängen oder an einen Zaun zu binden und verdursten und verhungern zu lassen.

                                                                                               Ich habe da nur eine Antwort:  Gleiches mit Gleichem vergelten !

 

Unser erster Galgo wurde 12 jahre alt. Als er an Krebs starb wollten wir wieder einen Galgo. Durch eine anerkannte Tierschutzorganisation kam eine Galga Hündin zu uns.

Sie war 1 Jahr alt, ängstlich, verhaltensgestört und viel zu mager. Sie wurde in Salamanca auf einem Pferdegestüt gehalten wo sie der Besitzer mit einem Stock dermassen schlug, das ihre Huft verschoben ist. Wer einen solchen Hund adoptiert, braucht ein Hunde - Wissen, viel Erfahrung, viel Zeit und noch mehr Geduld.

Es wäre falsch, das Adoptieren von Tierschutz -  Hunden als " easy " darzustellen. Viele Hunde sind " Verhaltensgestört, " weil sie von ihren Tierhalter nicht geführt wurden oder " vermenschlicht " und verhätschelt wurden. Das hat zur Folge, das leider fast die Hälfte der vermittelten Hunde wieder in einem Tierheim landen,  oder,  um den Tierschutz - Kaufvertrag zu umgehen, im Internet ausgeschrieben werden.

Ich bin der Meinung, wer ein Verantwortungsvoller Mensch ist, überlegt sich welches Haustier zu ihm passt und wie viel Zeit er für dieses Tier zur Verfügung hat. Das man sich ein " Fachwissen " über sein Haustier aneignet ist logisch. Wenn wir uns einen neuen Computer, eine neue Kaffee Maschine oder ein neues Fahrrad kaufen, so eignen wir uns ja auch das nötige Wissen an um mit diesen Sachen umzugehen , oder ? !

Hier möchte ich aus voller Ueberzeugung den Hundeflüsterer Cäsar Milan empfehlen. Trotz Fachliteratur, diversen Hunde - Führer Kursen und einer kurzen Mitgliedschaft in einem Verein für Schutz - und Polizei Hunde, sowie einer 35 jährigen Hunde Erfahrung,  waren mein Mann und ich bei drei Hunden, die wir nach und nach vom Tierschutz adoptierten überfordert. Der Eine war nicht lernfähig, der Andere riss immer wieder aus und wollte fliehen, wohin wusste er selber nicht. Der Dritte, kaum war er abgeleint, war er auf der Jagd. Was er erbeutete wurde gerissen. Auch in unserem Garten war kein Vogel, keine Eidechse oder Maus vor ihm sicher.  Das war eine nervenaufreibende und furchbare Zeit für uns. Schliesslich waren wir ja auch noch berufstätig. Die ganze Freizeit ging drauf für " Hunde Training ".                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Unser Glück war, das wir im Fernsehen die Sendungen von Cäsar Milan entdeckten.

Er war unsere Rettung ! Wir mussten feststellen, das wir vieles falsch gelernt haben und was die " Hunde Sprache und Psychologie " anbetrifft, in vielem " Anfänger "waren.

Wir verpassten keine Sendung. Schritt für Schritt lernten wir, was es heisst ein " Hunde Führer " zu sein.  Jetzt sind wir es, aber es war ein " Knochen Job " und es ist ein

" Full Time Job " !

Warum schreibe ich das hier alles ? ! Es ist mir eine Herzensangelegenheit meine Erfahrungen weiter zugeben. Tierschutz ist notwendig und sinnvoll, aber nur wenn er realistisch und mit Vernunft betrieben wird. Es ergibt für mich keinen Sinn aus ganz Europa Hunde zu sammeln und sie versuchen zu vermitteln. Ebenfalls ergibt es für mich keinen Sinn, Tiere zu vermitteln, die durch eine Behinderung ihr " Art gerechtes Leben " nicht mehr leben können, Es warten genug gesunde Tiere auf einen Platz.

Ich weiss, viele Tierschützer, vor allem Tierschützerinnen, sehen das anders. Aber ich bin der Meinung, das in schwierigen Fällen manchmal das " Beenden eines tragischen Hundelebens " die beste Lösung ist. In all den " Hunde - Jahren " hatten wir zwei solcher Fälle. Der Eine wurde beim Spielen mit unseren Katzen verletzt. Es war kaum sichtbar aber es bildete sich ein schlimmer Infekt. Die Behandlung dauerte mehrere Monate. Zurück blieb ein hinkender Hund mit Schmerzen. Er wurde zusehends agressiver. Nach intensiver Abklärung durch Experten, wartete auf ihn ein Leben im Zwinger, mit Leinenzwang und Maulkorb.aus Ein schönes Hundeleben besteht bei mir ausgedehnten Spaziergängen, herumrennen mit anderen Hunden und einem Freigang in Haus und Garten. Wir beförderten ihn in den Hundehimmel. Es war ein sehr schwerer Entscheid, aber er war richtig. Der zweite Fall, war ein Hund vom Tierschutz. Wir waren für ihn die vierte Familie. Trotz intensivem Training konnten wir ihn nicht in unserem " Familien und Hunde Rudel " integrieren. Er blieb ein Einzelgänger mit einem unbändigen Drang zum jagen und töten. Als er wieder aus unserem gesicherten Garten ausbrach und bei Nachbarn in das Gehege einbrach,  wo sie Fasane hielten, alle tötete, beförderten wir auch ihn in den Hundehimmel. Auch hier, ein schwerer Entscheid, aber der Richtige.

Eigentlich wollte ich über Galgos schreiben. Aber ihr seht, das Thema Tierschutz ist mit mir durchgebrannt.....

Was muss man über Galgos wissen:  sie sind ruhig, keine Kläffer. Sie schmusen gerne, wie eine Katze, sie sind mit anderen Hunden sozial, klar, die Rangordnung wird festgelegt, aber nicht in Form eines Kampfes, sondern " wer am schnellsten rennen kann ist der Chef  ". Das heisst, einmal pro Tag müssen sie in geeignetem Gelände ihre Runden drehen können. Aber, es sind keine Ausdauer - Hunde zum Joggen oder für's Fahrrad. Hingegen bei einer geeigneten Arbeit, kann man sie mitnehmen. Die verhalten sich ruhig und durch ihre Liebenswürdigkeit und ihre Komik, sind sie schnell der Liebling von Allen. Aber sie können stur sein. Das heisst, sie brauchen eine konsequente Führung. Gerne liegen sie schön weich und erhöht und bei Regenwetter oder im Winter sind sie dankbar für einen Hundemantel. Und was vielleicht für Frauen noch wichtig ist, sie ziehen nicht an der Leine. Wer geübt ist, kann mit 5 Finger, 5 Galgos führen......

Habt ihr Interesse für Galgos, so findet ihr im Google jede Menge Info. Doch nicht jede Vermittlung ist eine seriöse Vermittlung. Ich empfehle hier meine Tierschutzorganisation in Katalonien / Spanien, die ich seit Jahren kenne und die eine tolle Arbeit leisten. Sie haben Kontakt zu Organisationen die sich für Galgos einsetzen. Aber sie haben natürlich auch viele " liebe Kerle ", die dringend auf einen Platz warten.     www.progatampuria.com

 

Die Beschreibung zum Bild und die Preisangabe findet ihr in     Shop/Naive Kunst/ Bilder

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