Neo - Primitive Kunst / Acryl figurativ: Der Bär ist los

Ueberall wird zur Zeit Karneval gefeiert. Als ich noch in der Schweiz lebte, war das auch ein Thema für mich. Am liebsten waren mir die verschiedenen Musik Gruppen, die " Gugge - Musig ". Das geht von einer 3 Mann / Frau Formation bis zu Gruppen von 50 Personen oder mehr. Ich mag die grossen Gruppen wo es viele Trommler hat.

Schöne Kostüme, gute Masken und heisser Samba - Rhythmus.......Wauuuu da packt's mich ! ! !

Die Berner Fasnacht ist die dritt Grösste in der Schweiz. Der Umzug führt durch die Altstadt auf den Bundesplatz wo sich alle Guggen versammeln zu einem " Monster Konzert ".

Angeführt wird der Umzug vom Bär, dem Wappentier von Bern.

Auf meinem Bild seht ihr die " Gugge Mutzopotamier ". Jedes Jahr wählen sie ein anderes Motto für ihre Kostüme. Zudem spielen sie eine ausgezeichnete Musik. Sie sind wirklich eine Big Band.

 

Im Jahr 2007 war ihr Thema " die Puppen - Figuren " von Paul Klee. Die Zuschauer am Strassenrand waren begeistert. Ich auch.

So beschloss ich von diesem Umzug ein Bild zu malen. Diese Arbeit beschäftigte mich ganze drei Monate.

Ihr fragt euch vielleicht, weshalb ich den Bär bewaffnet gemalt habe. Das kam so:

Zum Zeitpunkt dieses Karnevals gab es in der Politik der Stadt Bern wochenlange und hitzige Diskussionen zum Thema:  Bären Park.

Seit der Existenz dieser Stadt ist der Bär das Wappentier .  Seitdem werden Bären als Attraktion in Gefangenschaft gehalten. " Im alten Regime " der Stadt Bern wurde

der Bär in erbärmlichen Verhältnissen gehalten. Er war an der Kette, er wurde als Tanzbär vorgeführt und in engen Käfigen gehalten. " Im Bärengraben " wurden meistens viel zu viele Bären eingepfercht. Es war aber auch normal, das sie geschlachtet wurden. 

" Die Bären - Tatzen " waren eine Spezialität zum Essen für die " Damen und Herren " der Stadt. Das " Fuss - Volk " hatte ein karges und hartes Leben. So war es ganz normal, das Hunde, Katzen, Eichhörnchen, Tauben und sogar Krähen auf dem Speisezettel waren.

Zum Glück gab es aber schon zu dieser Zeit Menschen die ein Herz für Tiere hatten. So verbesserte sich die Situation der Bären Haltung von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Die Erkenntnis der artgerechten Tier Haltung in Form von weniger Tiere und grössere Gehege, sowie Beschäftigungs - Animation für die Tiere, brachte Weltweit die 

Zoos und den Tierschutz einen grossen Schritt weiter.

Als ich dieses Bild malte, war ich natürlich bei den Befürwortern des " Bären Parks ". Klar ging es wieder einmal um die Finanzierung. Die Gegner waren der Meinung, der Bären Park würde vergoldet. Die effektiven Baukosten waren dann auch erheblich höher, als geplant. Mich beschäftigte dieses Thema enorm. So malte ich gleich mehrere Bilder rund um den Bären Graben und Bären Park. Ich verwandelte mich gedanklich in einen Bär, der in diesem Graben leben musste. Im Blickfeld jeden Tag hohe Mauern, Gesichter die herunter gaffen und grinsen und die einem auch noch Karotten auf den Kopf schmeissen.......nein Danke ! ! ! Das war der Grund, weshalb mein Bär als freiheitsliebender Cowboy mit Pistole gemalt wurde. Wer gegen diesen Bären Park ist, kriegt eine Kugel in den Hintern.  Fertig !

Nun schreiben wir das Jahr 2016. Der Park wurde gebaut. Er wurde sehr, sehr teuer und es mussten bereits teure Renovationen und Verbesserungen vorgenommen werden. Aber die Bären haben viel mehr Lebensqualität. Der Bären Park ist beliebt bei Jung und Alt und natürlich auch bei den Touristen. Der alte Bärengraben wurde ein kleines Bären Museum und Kultur Zentrum. Ihr seht liebe Leute, manchmal lohnt es sich " ein Rebell " zu sein und für eine Sache zu kämpfen. Vor Allem die Natur und die Tierwelt braucht Menschen mit einem Weitblick, viel Herzblut und der Bereitschaft ihr Geld in sinnvolle Projekte zu investieren. Also. packen wir's an, es gibt viel zu tun !

 

Die Beschreibung zum Bild und die Preisangabe findet ihr in    Shop/NeoPrimitiveKunst/Seite1

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0