Naive Kunst / Bilder /Gouache figurativ: Frühstück bei Tiffany

So, liebe Leute, hier seht ihr meinen Garten, als wir noch in der Schweiz lebten. Es ist ein Bild aus den Anfängen, als mein Garten noch leer war. Wenn ich in der Küche am Tisch sass, hatte ich genau diesen Ausblick. Da wir an einem See wohnten und die Uferzone Naturschutzgebiet war, hatten wir wirklich viele Vögel. Zu meiner Freude. Im Winter stellten wir ein grosses Futterhaus in den Garten. Auf der anderen Seeseite war der Jura. Ein Voralpen Gebiet. War es ein Schneereicher Winter, so kamen auch Vögel zu uns aus dieser Region. Wie zum Beispiel Kernenbeisser oder Bergfinken.

Ich war meistens die Einzige in dieser Wohnsiedlung, die den Garten im Herbst nicht abräumte und einwinterte. Die Rosen bekamen einen Winterschutz. Das war alles. Mir war es wichtig, das die Insekten und die Spinnen auch einen Unterschlupf fanden in den verblühten Stauden und Blumen. Zudem fand ich es schön, wenn sich in meinem " verwilderten Garten " der 

Raureif  auf den Pflanzen bildete. Es war jeweils für mich wie eine " Märchenlandschaft ".

Es sprach sich in der " Vogel - Welt " schnell herum, das in unserem Garten ein " first class Hotel " war. Schnell war klar, welche Vorlieben die verschiedenen Vögel hatten.

Finken, Meisen, Stieglitze und Sperlinge wollten Fett - Futter , Körner und Meisen - Knödel. Rotkehlchen und Hausrotschwänzchen liebten Körner. Bunt und Grünspecht, Elstern und die Rabenkrähen waren wild auf die Nuss - Stangen. Die Amseln bevorzugten Früchte. Auf die biologischen ! ! Weinbeeren waren Alle scharf !

Ich sage es ja immer, die Vogel - Welt und die Menschen - Welt sind sich in vielen Dingen ähnlich. Der  " Futter - Neid " ist in beiden Welten vorhanden !  Es war ein Gezwitscher und ein Gehack, keiner mochte dem anderen auch nur ein Korn gönnen. Es gab erst Ruhe, wenn die unangefochtenen Platzhirsche kamen:  die Rabenkrähen.

Ihnen wurde sofort Platz gemacht. Aber sie hatten nur eines im Visier:  die Nuss - Stangen !  Von wegen genüsslich essen, das ging ruck - zuck und weg waren die. Sie waren da auch unersättlich. Ich machte einen Test mit ihnen; nach der zehnten Stange wurde es mir doch zu bunt ! !

Also dachte ich mir, für diese " Fress - Säcke " werde ich mal den Schwierigkeitsgrad erhöhen und die Stangen so deponieren, das die Raben es schwer haben dran zu kommen. Das war doch clever von mir, oder ? !  Leute, ich sage euch, diese Raben waren noch cleverer als ich........!  Kaum war ich im Garten, ertönte vom " Boss der Truppe " ein Pfiff, dann flogen alle auf die drei hohen Tannen und ich war " unter Beobachtung ".  Egal, ob in den dornigen Rosen, im dornigen Brombeergestrüpp, im dichten Efeu, in der hintersten Ecke unter dem Dach oder im Gartenhaus in der Veranda, es ging ruck - zuck und gefressen waren die Nuss - Stangen ! Es kam mir vor wie ein Katz und Maus Spiel. Nein, es ärgerte mich überhaupt nicht. Die Krähen, besonders die Rabenkrähen zählen zu meinen Lieblings - Vögel. Sie haben eine Intelligenz die ca. einem vier Jahre alten Kind entspricht. Ich wurde sogar eine " Krähen - Frau " und ich hatte viele Jahre eine wunderbare Freundschaft mit " Kurt " einem Raben und seiner Familie. Was ich mit diesen " Raben - Freunden " erlebte erzähle ich euch beim Bild:  Ich bin der Kurt.

 

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